[21.04.2010] Vor rund 20 Jahren trat Stoffel, wie er bei uns liebevoll genannt wurde, in unsere Firma ein, wurde ein wichtiger Teil der re-natur Familie. Aus dem jungen, manchmal etwas unbeholfenen Jungen sollte ein Gärtner werden. Doch das Leben hatte andere Pläne mit Stoffel. Zeit seines Lebens war er LKW-Fan und weder das abwechslungsreiche Baustellenleben noch die Gärtnerei konnten diese Leidenschaft abkühlen. Sein Weg war schnell klar. Unsere wöchentlichen Botentouren bestritt er zuerst mit dem Boxer und einem Anhänger. Doch nach einigen Jahren stiegen der Umfang und das Gewicht der Lieferungen, ein neuer LKW musste her. Für Stoffel war es im ersten Moment ein wenig erschreckend, einen MB LKW mit einem 6-m-Koffer und Ladebordwand zu führen. Doch die beiden wurden schnell ein Herz und eine Seele, Stoffel richtete sich sein eigenes Reich im Führerhaus „seines“ PLÖ-SP 700 her. Jeder Unternehmer weiß, wie wertvoll Mitarbeiter sind, die sich um die ihnen anvertrauten Geräte kümmern. Stephan Peters war auch hier eine Ausnahme – er hütete sein Fahrzeug wie seinen Augapfel.Und ganz nebenbei konnte man Stoffel immer um seine Hilfe bitten. Egal ob Familie, Freunde oder Arbeitskollegen, er war stets zur Stelle. Mal half er beim Umzug, mal holte er Kollegen nach dem Urlaub vom Bahnhof ab oder hütete hingebungsvoll seine Neffen und Nichten. Stets dabei an seiner Seite war Silke, seine Lebensgefährtin. Ihr zollen wir höchsten Respekt: Sie hat mit einer unglaublichen Stärke und großer Zuversicht Stoffel bis zu seinem Tode am 18.4.10 zur Seite gestanden und ihm immer das Gefühl großer Geborgenheit gegeben. Allen Kollegen und ihren Angehörigen der re-natur GmbH, die ihn in den schweren Stunden im Krankenhaus Bad Segeberg und in der Universitätsklinik Kiel besucht haben, danken wir herzlich. Sie haben ihm das Gefühl gegeben, immer noch Teil des re-natur Teams zu sein.
Stephan „Stoffel“ Peters fährt nicht mehr mit uns. Aber er wird immer ein Teil der re-natur Geschichte bleiben. All Zeit gute Fahrt, Stoffel.
